Zusammen.   Wachsen.   Lernen.   Leben.

Konzept

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Konzeption Kindertagesstätte "Zwergenland"


Inhaltsverzeichnis

  1. Leitbild

  2. Rahmenbedingungen

    1. Unsere Kita „Zwergenland“ e.V.

    2. Aufnahmegrundsätze

    3. Öffnungszeiten

    4. Betreuungszeiten

    5. Schließzeiten / Brückentage

    6. Personal

    7. Örtlichkeiten / Räumlichkeiten

  3. Unsere Gruppen

  4. Tageslauf

  5. Grundlage unserer Arbeit

  6. Ziele unserer pädagogischen Arbeit

    1. Rechte des Kindes ( Partizipation / Teilhabe)

    2. Spielen ist Lernen

    3. Schulvorbereitung/Zusammenarbeit mit der Schule

    4. Gesunde Entwicklung

    5. Zertifikate / Projekte

  7. Eingewöhnung

  8. Selbstbewusstsein / Selbständigkeit

  9. Elternarbeit

10. Integration

11. Hortbetreuung

12. Schlusswort

 

2. Rahmenbedingungen

2.1. Unsere Kita „Zwergenland“ e.V.

Unser Zwergenland wird seit dem 01.07.2005 von einer Elterninitiative geführt.

Was bedeutet das?

Eltern und Erzieher haben gemeinsam einen Verein gegründet, der sich für den Betrieb, die Förderung und den Erhalt der Kindertagesstätte Zwergenland einsetzt.

Er ist gemeinnützig tätig für die Betreuung, Bildung und Förderung von Kindern.

Der Vorstand kümmert sich nun um alles, was mit dem Betrieb unseres Zwergenlandes zu tun hat, z. B. Beantragen der Betriebserlaubnis, Haushaltplan der Kindertagesstätte, bauliche Vorhaben, Personalfragen und vieles mehr.

 

 2.2. Aufnahmegrundsätze

Die Aufnahmegrundsätze entsprechen dem § 3 der Kindergartenordnung.

Zusätzlich nehmen wir in unserer Einrichtung Krippenkinder ab Vollendung

des ersten Lebensjahres sowie Hortkinder bis zur Vollendung der 4. Klasse auf.

 

 2.3. Öffnungszeiten

Unsere Kindertagesstätte hat von 6.00 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

 

 2.4. Betreuungszeiten

Für ihr Kind gibt es Betreuungsplätze von 4,5 Stunden, 6 Stunden und 9 Stunden.

 

2.5. Schließzeiten / Brückentage

Zwischen Weihnachten und Neujahr bleibt unsere Einrichtung geschlossen. Gleiches gilt für gesondert bekanntgegebene Schließzeiten der Einrichtung vor oder nach gesetzlichen Feiertagen.

 

 2.6. Personal

Die Kinder werden durch 6 staatlich anerkannte Erzieherinnen betreut.

 

 2.7. Örtlichkeiten / Räumlichkeiten

Unsere integrative Kindertagesstätte befindet sich im ländlichen Raum ca. 9 km entfernt von der Stadt Döbeln, im Landkreis Mittelsachsen.
Unser Gebäude ist ein langer Flachbau, der kurz vor der Wende als Kinderkrippe gebaut wurde.
Der Flachbau bietet Platz für vier Gruppen. Die drei Gruppen in der ersten Etage können von ihrem Zimmer aus auf eine Terrasse zur Westseite hinausgehen. In einem Hochbeet, auf der Terrasse, können die Kinder gesundes Gemüse anbauen und pflegen, welches auch bei unserem gesunden Frühstück Verwendung findet. Ein Mehrzweckraum befindet sich in den unteren Räumen. Im Dachgeschoss nutzen die Hortkinder ein Hausaufgabenzimmer, einen Bewegungsraum und einen Snoezelraum. Unser großes Außengelände auf der Ostseite ermöglicht bei jedem Wetter den Aufenthalt im Freien. Im Garten erstreckt sich eine große Terrasse, welche durch eine ausfahrbare Markise Schutz findet. Eine Rutsche, ein Kletterseil, zwei Sandkästen (davon einer überdacht), ein großzügiger Weg durch den gesamten Garten zum Roller- und Dreiradfahren, eine abgegrenzter Krippenbereich (Sandkasten, Wipptier, Sinneswände) sowie viele Sträucher und Büsche zum Rückzug und Erkundung sind in unserem Spielgarten zu finden. Im Winter können unsere Kinder von einem kleinen Hügel rodeln und im Sommer plantschen sie in kleinen Badebecken und matschen im Sand.
Ein Raum steht uns als Werkstatt zur Verfügung, welcher vom Garten aus begehbar ist.


3.Unsere Gruppen

Wir haben in unserer Einrichtung 4 Gruppen.

Die „Wichtelgruppe“ ist eine Kinderkrippengruppe für Kinder im Alter von 1 – 3 Jahre. Die Gruppenerzieher sind Konstanze Kleinfeld und Denise Müller.

Wir unterstützen den Übergang von der Familie in die Wichtelgruppe durch eine Eingewöhnungsphase.

Durch Finger- und Klatschspiele, Bilderbücher und Rollenspiele wird die sprachliche Entwicklung unterstützt.

Die Kleinen lernen durch wiederholtes Singen erste Lieder, einfache Melodien und machen erste Erfahrungen mit Instrumenten (z.B. Rasseln, Trommeln).

Spielerisch werden die Kinder zum Hände waschen, selbständigen An- und Ausziehen, aufräumen, zum Trinken aus der Tasse und zum Essen mit dem Löffel/Gabel angeleitet.

Je nach Entwicklungsstand werden die Kinder gewickelt, aufs Töpfchen gesetzt bzw. dazu herangeführt die Kindertoilette zu benutzen. Ab 2. Lebensjahr werden täglich die Zähne nach dem Frühstück geputzt. Einmal wöchentlich bieten wir einen gezielten „Turn- Tag“ an. Täglich erhalten die Wichtel eine Zwischenmahlzeit am Vormittag von Obst oder Gemüse, welches abwechselnd von den Eltern für die Gruppe mitgebracht wird.

Die pädagogischen Angebote berücksichtigen die altersspezifischen Bedürfnisse der Kinder.

Wenn der Wechsel in die Kindergartengruppe bevorsteht werden die Kinder auf die neue Lebenssituation vorbereitet.

Die zweite Gruppe trägt den Namen „Waldzwerge“. Die Gruppenerzieher sind Simone Hönicke und Sandra Tews. Wie schon der Name sagt, fahren wir Waldzwerge von Frühling bis Herbst und einmal zu Weihnachten regelmäßig mit Eltern und privaten Fahrzeugen in den Chorener Wald.Im Wald kann der natürliche Bewegungsdrang ausgelebt werden, motorische Anregung in unbegrenzt gestufter Herausforderung ist möglich. Die Waldzwergengruppe ist eine integrative, altersgemischte Gruppe. Unser Motto lautet: „Hilf mir es selbst zu tun!“ Wir orientieren uns an den Stärken der Kinder.
Es ist Platz für drei Integrationskinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen. Dadurch hat diese Gruppe einen höheren Personalschlüssel. Die Fachkräfte dieser Gruppe haben eine Ausbildung als "Staatlich anerkannter Erzieher" und "Staatlich anerkannter Heilpädagoge". Wir achten darauf, dass mindestens zwei Kinder einer Altersgruppe zusammen spielen und lernen können. Der Förderplan wird nach ICF- CY geschrieben.

Die „Musikantenzwerge“ mit ihrer Gruppenerzieherin Barbara Welnitz bilden unsere dritte altersgemischte Gruppe. Die Kinder meistern den täglichen Alltag mit viel Musik. Während der verschiedenen Projekte im Jahr erwerben die Kinder Kenntnisse über Zusammenhänge in Natur und Gesellschaft. Viel Freude bereitet es ihnen auch, zu den entsprechenden Projekten an den Backtagen in der Küche gemeinsam tätig zu sein.

Die vierte Gruppe ist unsere Hortgruppe, unsere „Wilden Riesen“.

Schulkinder von der ersten bis zur vierten Klasse aus der Grundschule Mochau werden am Nachmittag in dieser Gruppe von Sandra Tews betreut. Gemeinsam können hier die Kinder ihre Hausaufgaben erledigt werden. Die meiste Zeit nimmt die sinnvolle Freizeitgestaltung ein. Die Kinder werden zur Selbständigkeit, Kooperation und Toleranz angeregt. Täglich nach Erledigung der Hausaufgaben vespern die Wilden Riesen gemeinsam.

 

4.Tageslauf

Für einige Kinder unserer Einrichtung beginnt der Tag bereits 6.00 Uhr. Von da an bis 7.30 Uhr verbringen alle „Früh“-Kinder gemeinsam die Zeit in einer Gruppe. Ab 7.30 Uhr beginnt die Aufteilung der Kinder in die eigene Gruppe. Gegen 8.00 Uhr absolviert jede Gruppe ihren Morgenkreis. Anschließend wird gefrühstückt. Dabei achten wir besonders auf eine ausgewogene Ernährung, die aus einem Getreide-, einem Milchprodukt und Obst/Gemüse besteht. Nach dem gemeinsamen Frühstück erfolgt die Morgenhygiene. Dabei putzen die Wichtel und Musikantenzwerge ihre Zähne, die Waldzwerge waschen sich. Zwischen 8.30 Uhr und ca. 9.00 / 9.15 Uhr gehen die Kinder einem Freispiel innerhalb der Gruppe nach. Im Regelfall erfolgen ab 9.00 / 9.15 Uhr die Angebote für unsere Kinder. Zwischen 10.00 und 11.00 Uhr toben sich die Zwerge an der frischen Luft aus. Um „Stau“ in der Garderobe zu vermeiden, gehen alle Gruppen nacheinander rein, um sich umzuziehen und zu waschen. Das Mittagessen wird dann zwischen 11.00 Uhr und 11.40 Uhr eingenommen (je nach Gruppe). Bei der anschließenden Hygiene waschen sich die Wichtel und Musikantenzwerge, die Waldzwerge putzen zusätzlich ihre Zähne. Es erfolgt der Gruppenwechsel der Musikanten in die beiden anderen Gruppen. Schnell wie der Wind ziehen sich die Zwerge anschließend aus, um noch einer Geschichte zu lauschen oder selbst ein Buch anzuschauen. Unsere Mittagsruhe ist dann in der Zeit von 12.00 bis 14.00 Uhr. In dieser Zeit sind keine Abholungen möglich, um die Ruhe während der Mittagszeit zu gewährleisten. Ab 14.00 Uhr erwachen die Zwerge aus ihrem Erholungsschlaf. Ausgeruht verspeisen sie das Vesper ca. 14.20 bis 14.45 Uhr. Bei schönem Wetter verbringen die Kinder ihren Nachmittag anschließend an der frischen Luft und treffen Freunde anderer Gruppen. Bei schlechtem Wetter verbleiben die Zwerge in ihrer Gruppe und können in der Freispielzeit ein individuelles Spiel wählen. Bleiben die Zwerge am Nachmittag innerhalb der Gruppe, ist es auch möglich, zusätzlich verschiedene, kreative Angebote durchzuführen. Ab 15.30 Uhr übernimmt eine Fachkraft alle Kindergarten-Zwerge. Ab 16.00 Uhr kommen auch die Wilden Riesen (Hortkinder) zur Gruppe, sodass der Tag gemeinsam 16.30 Uhr ausklingen kann.

 

5. Grundlage unserer Arbeit

Unsere Kindertagesstätte soll für die Kinder ein Spiel-, Lern – und Erlebnisort sein.

Die Qualität unserer Einrichtung ist die täglich gute Arbeit des gesamten Teams zum Wohle der uns anvertrauten Kinder. Wir sichern unsere Qualität über eine regelmäßige Reflexion unserer Arbeit.

 

Die Erzieher arbeiten nach Vorgabe des sächsischen Bildungsplanes. Jede Erzieherin absolvierte ein Curriculum.

Um einen hohen Qualitätsstandart zu sichern, orientieren wir uns am Qualitätsentwicklungsinstrument PÄDQUIS (Pädagogische Qualität in Kindertageseinrichtungen für Kinder von 0-6 Jahren) und QUAST (Qualität für Schulkinder in Tageseinrichtungen und offenen Ganztagsschulen).

Seit Frühjahr 2008 nimmt Barbara Welnitz, als Qualitätsbeauftragte unserer Einrichtung, regelmäßig an entsprechenden Informationsveranstaltungen des Landratsamtes Mittelsachsen, die von Frau Kuhnert geleitet werden, teil.

Folgende Bereiche wurden bereits vom Team unter Anleitung bearbeitet:

  • Bewegung (10)

  • Raum für Kinder (1)

  • Eingewöhnung (17)

  • Zusammenarbeit mit den Familien (19)

  • Phantasie und Rollenspiel (11)

  • Natur-, Umgebungs- und Sachwissen (14)

  • Begrüßung uns Verabschiedung (18)

  • Übergang Kindergarten Schule (20)

  • Integration von Kindern mit Behinderungen (16)

Momentan bearbeiten wir den Bereich Sprache und Kommunikation (7).

 

Seit März 2012 bearbeitet Sandra Tews die Bereiche des Qualitätsinstruments Quast. Dabei wurden folgende Bereiche erfolgreich bearbeitet:

  • Hausaufgabenbetreuung

  • Zusammenarbeit mit der Schule

  • Technik und Handwerk

  • Raumgestaltung

Im Moment erarbeiten wir den Bereich „Spiel, Sport und Bewegung“

Bei Quast konnte eine erste Zertifizierung für unsere Einrichtung durch Frau Kuhnert vom Landratsamt erfolgen.

 

 6.Ziele unserer pädagogischen Arbeit

Wir wollen die Eltern bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützen und ergänzen. Im Mittelpunkt steht die eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Persönlichkeit. Wir möchten, dass sich die Kinder in ihren körperlichen und geistigen Fähigkeiten, sowie seelischen, musischen und schöpferischen Kräften entfalten.

 

6.1. Rechte des Kindes ( Partizipation / Teilhabe)

Die Kinder sollen Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten beim täglichen Aufenthalt haben.

Dies geschieht:

  • im täglichen Morgenkreis

  • bei der gemeinsamen Projektplanung und Projektbesprechung

  • beim Spiel (auch Freispiel)

  • bei der Festlegung der Regeln und den jeweiligen Konsequenzen bei der Nichteinhaltung

  • bei der Anschaffung von neuen Spielsachen

 

 6.2. Spielen ist Lernen

Das Spiel ist die Haupttätigkeit unserer Kinder in unserer Kindereinrichtung.

Es hat eine hohe Bedeutung für die gesamte Entwicklung der Kinder.

Eltern und Mitarbeitern sollte bewusst sein: Spielen ist Lernen!

Das Spiel bietet zahlreiche Möglichkeiten, Kinder stark und selbstbewusst werden zu lassen. In der spielerischen Auseinandersetzung und Kooperation mit anderen haben die Kinder die Möglichkeit, innerhalb eines relativ sicheren und stressfreien Rahmens zu beobachten, neuerlernte Fähigkeiten auszuprobieren und zu verinnerlichen. In angeleiteten Spielen können wir Situationen aus dem Alltag aufgreifen und geplante Spielsituationen gezielt einsetzen, um Lernsituationen zu schaffen, in denen Kinder Freundschaft, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und all die anderen Eigenschaften des sozialen Miteinanders erproben und üben können.

Spiel sollte Spaß machen, Entspannung schaffen, Kreativität fördern und

Lernen ermöglichen.

Unsere Aufgabe sehen wir auch darin, soziale Verhaltensweisen bewusst zu machen, Toleranz und Akzeptanz gegenüber allen Menschen, z.B. Kranken und behinderten Menschen zu entwickeln.

 

6.3.Schulvorbereitung/Zusammenarbeit mit der Schule

Schulvorbereitung beginnt nicht erst im letzten Jahr vor der Einschulung. Schon von der jüngeren Gruppe an werden die Kinder auf die Schule vorbereitet.

Die Kinder lernen vor allem durch Beobachten, Experimentieren, Nachahmen und Spielen. Dies geschieht durch alle Sinne. Die Kinder lernen am besten, wenn gleichzeitig mehrere Sinne beansprucht werden.

Unsere täglichen Angebote helfen den Kindern sich umfangreiche Kenntnisse anzueignen, sowie das nötige Selbstgefühl aufzubauen.

Durch eine Kooperationsvereinbarung mit der Grundschule Mochau wird das vorschulische Angebot für die Kinder erweitert. Die zukünftige Klassenlehrerin/Beratungslehrerin kommt regelmäßig in die Kindereinrichtung, um sich mit den Kindern bekannt zu machen und sich so einen Überblick über den Entwicklungsstand der Kinder zu verschaffen. Im letzten halben Jahr vor der Einschulung werden mit den Kindern schon kurze Unterrichtsstunden und Übungen in der Grundschule durchgeführt.

Absprachen zwischen Erziehern, Grundschullehrern und Eltern sind für die Arbeit am Kind sehr wichtig.

Die Kinder fahren gemeinsam mit Ihrer Erzieherin mit dem Schulbus in die Schule. So lernen sie ihren Schulweg kennen, erhalten Informationen zu Gefahrenstellen und zu Regeln und Normen des Verhaltens.

 

6.4. Gesunde Entwicklung

Einen großen Wert legen wir auf eine gesunde Entwicklung unserer Kinder.

Dies soll vor allem durch eine gesunde Ernährung erreicht werden. Jeden ersten Dienstag und Mittwoch im Monat gibt es bei uns im Zwergenland ein gesundes Frühstücksbuffet. Die Kinder bereiten das Frühstück mit vor und erfahren dadurch mehr über die gesunde Lebensweise. Die Zutaten dafür bringen die Eltern mit.

Eine ausgewogene Ernährung spielt bei Kindern eine wichtige Rolle für die körperliche und geistige Entwicklung. Es ist entscheidend, dass sie alle wichtigen Nähstoffe erhalten, die sie zum Wachstum benötigen. Eltern tragen in puncto Ernährung also eine große Verantwortung, ebenso das weitere Umfeld der Kinder wie Kita und Schule. Deshalb ist es uns im Zwergenland besonders wichtig, dass alle Kinder zur Frühstücksmahlzeit ein Milchprodukt, ein Mehlprodukt (Schnitte, Brötchen, Cornflakes) UND ein Vitaminprodukt (Obst, Gemüse) auf ihren Tellern haben. Ebenso wichtig ist uns, in ruhiger und gemütlicher Atmosphäre bei genügend Zeit zu essen. Wir freuen uns, wenn Eltern uns auf diesem Wege unterstützen, um zur gesunden und ausgewogenen Ernährung unserer Kinder beizutragen.

Ein täglicher Aufenthalt im Freien, auch bei schlechtem Wetter, soll der gesunden Entwicklung der Kinder dienen. Dazu trägt auch eine regelmäßige sportliche Betätigung im Sportkomplex Lüttewitz bei. Dort können sich unsere Kinder in der Turnhalle frei bei genügend Platz bewegen. Dadurch wollen wir erreichen, dass die Kinder widerstandsfähiger und weniger anfällig gegenüber Krankheiten werden.

Das tägliche Putzen der Zähne und deren regelmäßige Kontrolle durch den Kinder- und Jugendzahnarzt sind für eine gesunde Entwicklung der kindlichen Zähne wichtig.

 

6.5.Zertifikate / Projekte

Folgende Zertifikate erwarb unsere Einrichtung in den vergangenen Jahren:

  • 2010 „Bewegte uns sichere Kita“

  • 2013 „ Haus der kleinen Forscher“

Weiterhin führt Heidrun Fischer von der Kirchgemeinde Rüsseina regelmäßig einen Kirchkreis durch. Die Kirchmaus Benjamin und die Gitarre sind dabei ihr ständiger Begleiter. Teilnehmen kann dabei jedes interessierte Kind.

 

7. Eingewöhnung

Die Eingewöhnung im Zwergenland erfolgt angelehnt an das Eingewöhnungsmodell des INFANS- Institutes in Berlin. Die Dauer der Eingewöhnung orientiert sich vor allem am Verhalten des Kindes, dessen Individualität und Vorerfahrungen mit Trennungssituationen. Sie kann zwischen einer und drei Wochen dauern. Wichtig ist die Begleitung durch eine Bezugsperson.

Regelmäßig am ersten Donnerstag im Monat findet unser Zwergentreff statt. Eltern, die unsere Einrichtung kennenlernen oder später ihr Kind in unsere Einrichtung geben möchten, kommen gemeinsam mit ihren Kindern zu einer Krabbelstunde.

Im Aufnahmegespräch mit der Leiterin und dem Gespräch mit der Gruppenerzieherin werden die Eltern schriftlich informiert, wie Eingewöhnung gelingt. Damit die Eingewöhnungszeit für die Kinder erleichtert wird, ist es wichtig, dass die Kinder gemeinsam mit ihren Eltern in unsere Einrichtung kommen. Sie lernen dadurch die neue Umgebung kennen, finden eine neue Bezugspersonen und stellen Kontakte zu den anderen Kindern der Einrichtung her. Die Eltern oder eine andere vertraute Person des Kindes sollten über einen längeren Zeitraum gemeinsam mit dem Kind in der Gruppe sein und alle persönlichen Dinge am Kind in der ersten Zeit selbst tun. Durch den Blickkontakt zu seinen Eltern fühlt sich das Kind sicher und es macht die Erfahrung, dass es nicht allein gelassen wird. Erst allmählich, wenn das Kind einverstanden ist, kann es dann allein in der Einrichtung verbleiben.

 

 8.Selbstbewusstsein / Selbständigkeit

Wir helfen den Kindern, sich in das Gruppenleben einzufügen und zurechtzukommen. Sie lernen, sich auseinanderzusetzen und zu behaupten oder zurückzustecken.

Sie sollen Selbstvertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln. Sie erhalten

  1. Möglichkeiten zum selbständigen „Tun“. Durch ihre Erfolge, dem Lob der

  2. Erzieher und der Resonanz der anderen entwickeln sie sich.

 

Die Kinder sollen in unserer Einrichtung zur Selbständigkeit erzogen werden, indem sie eigenverantwortlich handeln können und selbst entscheiden, was mit wem und ob sie spielen wollen.

Die Erziehung der Kinder zur Selbständigkeit soll sich im gesamten Tagesablauf

wiederspiegeln, z.B. im selbständigen An- und Auskleiden, bei der Ausführung

der verschiedensten Tätigkeiten des Spielens, Lernens sowie bei den Mahlzeiten

und der Körperpflege.

 

 9. Elternarbeit

Die Eltern, der uns anvertrauten Kinder werden bei uns als gleichberechtigte Partner angesehen. Damit unsere Zusammenarbeit mit den Eltern optimale Wege findet, ist es uns wichtig, die gesamte Arbeit des Hauses transparent zu machen. So kommt es zu einer Kooperationsgemeinschaft zwischen Eltern und Erziehern im Interesse der Kinder.

In unserer täglichen Arbeit sind wir bestrebt eine enge Zusammenarbeit mit unseren Eltern zu entwickeln, z.B. durch regelmäßige Elterngespräche, Elternabende, gemeinsame Tätigkeiten sowie gemeinsames Vorbereiten und Durchführen von Festen und Feiern. Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern unserer Einrichtung ist uns wichtig, um noch mehr über die Kinder zu erfahren und um die Ziele unserer täglichen Arbeit zu erreichen.

 

10.Integration

Seit Januar 1998 können wir in unserer Einrichtung Kinder mit Behinderungen, Entwicklungsverzögerungen oder Verhaltensauffälligkeiten betreuen.

Diese Kinder werden in der Integrationsgruppe unserer Einrichtung gemeinsam mit anderen Kindern von den Erzieherinnen und Heilpädagogen Simone Hönicke und Sandra Tews betreut. Sie erhalten dort eine gezielte Förderung. z.B. Konzistunde, Psychomotorik, Waldtage.

Die Betreuung erfolgt entsprechend den Richtlinien des SächsKitaGesetzes und der Sächsischen Qualifikations- und Fortbildungsverordnung.

Beim täglichen Umgang miteinander werden gemeinsame Lebenserfahrungen gesammelt und eine Aussonderung soll vermieden werden.

    1. Unsere Arbeit beginnt dort, wo das Kind steht, d.h. eine genaue Analyse des

  1. Entwicklungsstandes ist nötig. Der Entwicklungsstand wird durch ein Portfolio

  2. begleitet und in regelmäßigen Elterngesprächen besprochen. Ansatzpunkt

  3. unserer Arbeit sind die Stärken und Ressourcen des Kindes. Eine

  4. Differenzierung zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern soll

  5. grundsätzlich vermieden werden. Wir versuchen jedes Kind im Rahmen seiner

  6. individuellen Fähigkeiten zu sehen und zu unterstützen.

Durch eine enge Zusammenarbeit mit Therapeuten, Kinderärzten, Lehrern werden gemeinsam Schwerpunkte für die weitere Arbeit festgelegt. Der Förderplan wird nach ICF-CY geschrieben.

 

11.Hortbetreuung

Im Hort des Zwergenlandes betreuen wir „Wilde Riesen“ von der 1. bis zur Vollendung der 4. Klasse. Im Durchschnitt ist die Gruppe 20 Kinder stark. Bei der Betreuung sind wir bestrebt, die Kinder zu befähigen, die Lebenssituationen der Gegenwart und näheren Zukunft selbst zu bewältigen. Die Kinder können von 6.00 Uhr – 7.00 Uhr den Frühhort und von 12.30 Uhr – 16.30 Uhr den Nachmittagshort besuchen. Früh werden die Kinder zum Schulbus gebracht und am Mittag oder Nachmittag wieder abgeholt, je nachdem wie unsere Helfer zur Verfügung stehen.

Nach einem anstrengenden Tag in der Schule haben die Kinder die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben in dem dafür vorgesehenen Raum unter Hilfe der Horterzieherin zu erledigen. Hauptziel hierbei ist die selbständige Bewältigung und das Umsetzen bereits gelernten Wissens.

Im Anschluss an die HA-Zeit, die maximal 1 Stunde dauern sollte, vespern die „Wilden Riesen“ gemeinsam. Zweimal monatlich bereiten wir dafür ein „Gesundes Vesper“ zu, für das die Hortkinder gesunde Zutaten mitbringen dürfen.

Der Aufenthalt im Hort soll für die Kinder überwiegend Freizeit sein. Sie können aufgrund ihres Alters selbst entscheiden, wie sie ihre Freizeit sinnvoll gestalten möchten und wo sie sich in der Kindertagesstätte aufhalten. Dafür tragen sie ihre Namen in die entsprechenden Listen ein. Die Wilden Riesen haben die Möglichkeit sinnvollen Freizeitinteressen, wie Malen, Basteln, Gesellschaftsspiele, Fußballspielen u.a. nachzugehen.

Des Weiteren gibt es jeden Freitag (oder mindestens einmal im Monat) die Möglichkeit eine Ideenkonferenz durchzuführen. Diese dient dazu, Probleme untereinander, allgemeinen Probleme, Belehrungen und fragliche Situationen, die die Gruppe betreffen, mit allen Anwesenden abzuklären, zu beratschlagen und nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Jedes Hortkind hat neben der Horterzieherin die Möglichkeit eine Ideenkonferenz einzuberufen. Dadurch stärken wir die Partizipation (Teilhabe) unserer Kinder enorm.

In den Ferien gibt es jede Menge Zeit für die schönsten Dinge der Welt. Täglich wird ein Ferienprogramm angeboten, welches sich nach den Bedürfnissen und Wünschen der Kinder richtet. Dabei erleben sie auch hier ein großes Maß an Teilhabe. Somit werden Erfolgserlebnisse für die Kinder geschaffen, die das Selbstbewusstsein stärken. Gern sind hierbei die Eltern als unterstützende Partner gesehen.

Weiterhin werden in den Sommerferien zwei Schnuppertage für die neuen „Wilden Riesen“ angeboten. Diese dienen dazu, den Schulweg selbst, Gefahrensituationen und Regeln auf dem Schulweg kennenzulernen. Dabei werden die neuen Kinder von „alten“ Wilden Riesen geleitet, die schon zwei oder mehr Jahre „Schulwegerfahrung“ haben.

 

12.Schlusswort

Wir möchten, dass sich die Kinder wohl und geborgen fühlen und gern zu uns kommen.

Nach unserem Leitbild wollen wir mit unseren Kindern

ZUSAMMEN - WACHSEN - LERNEN - LEBEN.

 Das Team des Zwergenlandes

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